Von Keksen und Legenden…

Wer Inside Flow noch nicht kennt, sollte das unbedingt mal ausprobieren. Von Außenstehenden möglicherweise hinterfragt, ob das denn wirklich noch Yoga ist – total undogmatisch, keine Mantren, keine Räucherstäbchen, moderne Musik, sehr körperliche Praxis… – ist es für mich Yoga in seiner Reinform.

Das ist wie mit dem Sex. Das geht ganz ohne Gefühl, als rein körperlicher Akt, oder aber als Ausdruck der tiefsten Liebe und Zuneigung. Es ist nicht eine Frage der körperlichen Aktivität an sich, sondern der Intention und Hingabe, mit der wir diese ausführen.

Inside Flow geht durch die Verbindung mit der Musik ohne den Umweg über den Kopf direkt ins Herz, es ist ergreifend, es ist emotional. Nicht ohne Grund heißt die regelmäßige Inside Flow Veranstaltung des Inside Yoga in Frankfurt Klang des Herzens.

Besonders angesprochen hat mich dieses Mal der Flow zu „Legendary“ von Welshly Arms. Ein wackliger, komplexer Flow mit einer Sequenz von Stehbalancen, die es mehr als in sich hat. Die Botschaft: Du musst dich etwas trauen, etwas wagen, um wahrhaft Großes erreichen zu können. Wer direkt das Mittelmaß anstrebt, wird immer nur Mittelmaß sein.

Oder wie meine Freundin und Mitbewohnerin Hannah immer sagt: „You gotta risk it to get the biscuit.“

Und klar, etwas zu riskieren kann beängstigend sein, denn es besteht eine nicht zu unterschätzende Chance dafür, dass das Ganze mächtig in die Hose geht. Zumindest ist der Ausgang ungewiss, ein Sprung ins Leere. Aber wie sollen wir zu einem herausragenden Ergebnis kommen, wenn wir alles so machen wie immer?

„What we’re doing here ain’t just scary, it’s about to be legendary.“

aus: „Legendary“ von Welshly Arms.

Laut einer Studie der Uni Hohenheim trauen sich 42 Prozent der Deutschen aus Angst vor dem Scheitern nicht, ein eigenes Unternehmen zu gründen, obwohl sie eigentlich dazu bereit wären. Erfolgsgeschichten wie die des amerikanischen IT-Spezialisten Max Levchin beweisen das Gegenteil. Nach vier gescheiterten Unternehmensgründungen gelang ihm mit PayPal der Durchbruch.

Wie wir mit dem Risiko des Scheiterns umgehen, hängt maßgeblich von unserer Einstellung dazu ab. Denn gerade am Scheitern können wir wachsen, uns entwickeln, lernen. Die Akzeptanz von Fehlern ist der Nährboden für herausragende Ergebnisse. Wie das Beispiel des PayPal-Gründers Max Levchin zeigt, können Fehler häufig ein Neuanfang sein und das Momentum für den Erfolg bilden. Dafür muss man den Fehler zunächst akzeptieren und als Chance begreifen.

„I have not failed. I’ve just found 10,000 ways that won’t work.“

Thomas A. Edison

Das heißt nicht, dass man sich auf jedes Risiko stürzen soll, keinen Respekt mehr haben soll vor der Möglichkeit des Scheiterns mit Pauken und Trompeten. Sondern die Erkenntnis, dass Scheitern zum Leben dazu gehört. Dass es kein Weltuntergang ist. Und dass es nicht das Ende bedeutet, sondern möglicherweise erst den Anfang. Frei nach dem Motto: Hinfallen, Aufstehen, Krone richten, Weitermachen…

Wann hast du das letzte mal etwas riskiert, um etwas Großartiges zu schaffen?

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