Love more…

Love more – liebe mehr… So simpel und so wahr. Dieses Motto begegnete mir auf dem Straßenwerbeaufsteller eines Cafés bei mir um die Ecke. Ich ging zwei Tage daran vorbei und freute mich über diese Botschaft, am dritten machte ich ein Foto. Einfach nur, um diese Botschaft zu verbreiten.

Denn das ist dringend nötig in einer Zeit, die geprägt zu sein scheint von Ignoranz und Hass.

Es beginnt mit Bodyshaming und Mobbing. Anstatt Menschen aufzubauen und sie dazu zu ermutigen, sie selbst zu sein und dadurch wiederum andere zu inspirieren und diese Welt ein bisschen bunter zu machen – machen wir sie nieder und geben ihnen das Gefühl, unpassend zu sein… Und es endet damit, dass wir überall auf der Welt immer mehr das Gesicht von Terrorismus, Rassismus oder sonst einen -ismus ins Gesicht sehen.

Und wir können das so hinnehmen – oder wir können etwas ändern.

Hm… Wie soll ich einzelne kleine Person denn da etwas ändern? Wenn ich da was mache, das is ein Tropfen auf dem heißen Stein, das bringt gar nix… – WIRKLICH?

Natürlich hat die Politik eine große Aufgabe darin, eine Gesellschaft von Respekt, Vielfalt und Toleranz zu entwickeln. Und in Zeiten von Trump, Erdogan und neuerdings einer rechtsextremen Partei als drittstärkster Kraft im deutschen Bundestag sieht es so aus, als ob Hass und Angstmache gegenüber Menschen, die „anders“ sind, scheint eine Kultur der Toleranz noch weiter weg zu sein als noch vor einigen Jahren.

“Be the change that you wish to see in the world.”

Mahatma Gandhi

Aber der Politik nun die einzige Verantwortung aufzubürden für unsere Gesellschaft und untätig die Hände in den Schoß zu legen – das halte ich für zu einfach. Denn JEDER kann etwas tun, um das Leben eines Menschen in deiner Umgebung ein bisschen besser zu machen. In deinem Mikrokosmos kannst du etwas ändern.

Und wenn du einmal angefangen hast, wirst du verdammt schnell merken, dass du nicht allein bist.

Es braucht oft nur einen, der es wagt den ersten Schritt zu tun. Jemanden, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert und das seinen Freunden erzählt. Jemanden, der aufsteht und dazwischen geht, wenn einem Menschen Ungerechtigkeit widerfährt. Jemanden, der sich traut, bunt und laut und anders zu sein und damit ein Vorbild für andere, sich das auch zu trauen. Jemanden, der die Welt nicht so hinnimmt wie sie ist, sondern sie zu einem besseren Ort formen möchte.

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt

Die Ärzte – Deine Schuld

Wir alle haben viel mehr Gemeinsamkeiten als Dinge, die uns unterscheiden. Geht in die Welt und seid die Veränderung. Die, die den Anfang machen.

LOVE MORE.

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